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Klettern & Firmenfitness: Das passt zusammen

Klettern avanciert gerade zum neuen Trendsport. Kein Wunder: Kaum eine andere Sportart bietet so viele Benefits für Körper und Psyche. Wer Klettern in sein Firmenfitness-Programm aufnimmt, braucht sich über mangelnde Teilnehmerzahlen keine Gedanken zu machen. Wo sonst gibt es auch einen Ganzkörper-Workout, der so richtig Spaß macht? Noch dazu ersparen Sie sich durch Seilklettern diverse Teambuilding-Sessions. Schicken Sie Ihre Leute einfach an die Wand.

Firmenfitness & Teambuilding beim Klettern mit dem Seil

Klettern mit Seil ist spannend und gesund. Wenn es um Firmenfitness geht, kommt noch ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu: Seilklettern fördert den Teamgeist. Ihre Mitarbeiter müssen dabei Verantwortung übernehmen – aber auch lernen, den Teampartnern Vertrauen zu schenken. Beim Abseilen erfährt jeder am eigenen Leib was es bedeutet, vom anderen abhängig zu sein. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Zum Klettern brauchen Ihre Mitarbeiter Mut und die Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Handeln. In kritischen Situationen müssen Entscheidungen ohne zu zögern getroffen werden. Andererseits wird beim Seilklettern aber auch viel Wert auf umsichtiges Handeln gelegt. Wer einen anderen beim Abseilen sichert, trägt die Verantwortung für seine körperliche Unversehrtheit. Beim Top-Rope-Klettern für Einsteiger in der Halle ist das tatsächliche Risiko eines Sturzes zwar äußerst minimal. Aber das gefühlte Risiko bewegt sich in völlig anderen Dimensionen.

Firmenfitness: Klettern macht fit

Was die körperlichen Aspekte des Kletterns mit Seil angeht, sind Bouldering und Seilklettern ziemlich gleichwertig. Beide Disziplinen gelten als vollwertiges Ganzkörpertraining. Durch die ungewohnten Bewegungsabläufe trainieren Ihre Mitarbeiter Muskeln, die im täglichen Leben oder bei anderen Sportarten nie gebraucht werden. Klettern fördert Flexibilität, Ausdauer und Belastbarkeit – sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich. Schicken Sie Ihre Leute vor eine Wand: um zu lernen, wie sie überwunden werden kann.

Eignet sich Klettern als Betriebssport für alle Mitarbeiter?

Sie können sich bestimmte Leute aus Ihrer Crew nicht mit einem Klettergurt vorstellen? Täuschen Sie sich da nicht: Klettern ist für alle Altersgruppen geeignet. Eben deshalb eignet es sich so hervorragend als Betriebssport. Auch ältere Mitarbeiter können mit einem professionellen Trainer problemlos vom Seilklettern oder Bouldern profitieren. Schließlich wird Klettern sogar bei Osteoporose-Patienten über Sechzig als Therapie eingesetzt.

Jeder, der in einen Klettergurt bis zur Größe XXL hineinpasst, kann Wände hochsteigen. Ein guter Trainer holt Ihre Mitarbeiter von dort ab, wo sie gerade sind, und bringt sie individuell zu ihrem Ziel. Er hilft ihnen, neue Herangehensweisen an eine Problemstellung zu entwickeln und verknüpft diese mit einem Erfolgserlebnis. Das Beste am Klettern ist nämlich, dass dabei Erfolge mehr oder weniger garantiert sind. Die Übungen werden schrittweise aufgebaut und enden fast immer mit einem Erfolgserlebnis.

Deshalb ist Klettern ja neuerdings im Trend. Wer hat schon Lust, sich stundenlang auf irgendwelchen Geräten abzustrampeln oder schwere Hanteln zu stemmen? Es geht doch auch viel natürlicher und lustbetonter – noch dazu mit einem wesentlich nachhaltigeren Effekt. Beim Klettern wird der gesamte Körper beansprucht und trainiert, nicht nur einzelne Muskelpartien. Hinzu kommt, dass zum Klettern sowohl kognitive als auch psychische Fähigkeiten eingesetzt werden müssen.

Klettern ist also ein natürliches ganzheitliches Training, das sich optimal als Baustein in einem Firmenfitness-Programm verwenden lässt. Es kann von nahezu jedem ausgeübt werden und der Spaßfaktor kommt auch nicht zu kurz. Neben den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter hat es auch noch den Vorteil, deren persönliche Skills weiter zu entwickeln. Dadurch ergibt sich ein Rückkopplungseffekt für Ihr Unternehmen: Gesündere, kompetentere und stärker motivierte Teamplayer.

Fünf Vorteile vom Klettern als Sportart

Klettern hat anderen Sportarten einiges voraus – vor allem, was Einsteiger angeht. Sehen Sie selbst warum es sich lohnt, das Klettern auszuprobieren:

  • Keine teure Ausrüstung notwendig:
    Wer erst einmal in die Kletterei hinein schnuppern möchte, braucht nicht viel mehr als einfache Sportbekleidung. Theoretisch gehören zwar Kletterschuhe zum Equipment – die werden aber in Kletterhallen auch zum Verleih angeboten. Ein ganz normales Jogging-Outfit ist für den Anfang völlig ausreichend.
  • Klettern ist ein Ganzjahres-Sport:
    Auch wenn die meisten Menschen Klettern mit steilen Felswänden in Verbindung bringen – in der Halle wird häufiger geklettert als am Berg. Dort sind Ihre Leute unabhängig von Wetter oder Jahreszeit und können so ihre Kletter-Lektionen fest in ihren Terminplan einbauen. Allerdings sollten Sie Ihren Mitarbeitern beim nächsten Betriebsausflug möglichst die Gelegenheit bieten, eine echte Felswand zu besteigen. Vielleicht in einem Klettergarten?
  • Kein Anfängerfrust:
    Fast alle spannenden Sportarten sind erst dann befriedigend, wenn sie bis zu einem gewissen Grad beherrscht werden. Beim Tennis, Reiten oder Surfen ist ein enormes Durchhaltevermögen angesagt, bevor sich die ersten Erfolgserlebnisse verbuchen lassen. Nicht so beim Klettern. Es macht gleich zu Anfang Spaß.
  • Klettern macht den Kopf frei:
    Niemand kann beim Klettern gleichzeitig an das demnächst anstehende Meeting denken. Der Überlebensinstinkt Ihrer Leute lässt das einfach nicht zu – auch wenn sie super gut abgesichert sind. Instinkt ist Instinkt. Wer klettert, befindet sich im „Hier & Jetzt“: eine wichtige Auszeit für die Psyche. Nur so ist es möglich, die Dauerstress-Spirale zu durchbrechen.
  • Klettern macht fit:
    Bei unserer sitzenden Lebensweise sind Ihre Mitarbeiter dazu gezwungen, etwas für ihre Fitness zu tun. Andernfalls tragen sie die Konsequenzen für ihre unnatürliche Lebensweise und die Krankschreibungen häufen sich. Beim Klettern werden nicht nur fast sämtliche Muskelgruppen trainiert, sondern auch das Herz-Kreislaufsystem und die Lunge. Quasi nebenbei verbessert sich das Koordinationsvermögen, die Ausdauer, die Flexibilität, die räumliche Wahrnehmung und die Selbstwahrnehmung.

Beim Klettern kann man sich richtig anstrengen

Bei welchen Gesundheitsproblemen wird Klettern als unterstützende Therapie eingesetzt?

Führende Sportwissenschaftler sind sich einig: Klettern ist ein potenter Fitmacher für Körper, Kopf und Psyche. Hier einige Gesundheitsstörungen, bei denen Klettern bereits erfolgreich als unterstützende Therapie eingesetzt wurde.

  • Haltungsschäden
  • Koordinationsstörungen
  • Empfindungsstörungen
  • Verspannungszustände
  • generelle Rückenprobleme
  • chronische Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Stresssymptome
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Konzentrationsschwäche
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Burn-Out-Syndrom

Beim Klettern werden durch die variationsreichen Bewegungsabläufe zahllose Muskelstränge, Muskelgruppen und Muskelschlingen trainiert. Klettern ist Krafttraining für den gesamten Körper. Erstarkte Muskeln können Stützfunktionen für geschädigte Gelenke übernehmen und so deren Belastung und die daraus resultierenden Schmerzen reduzieren.

Zudem wird beim Klettern die Wahrnehmung der unmittelbaren Umgebung und des eigenen Körpers gefördert. „Hier & Jetzt“ reduziert den Alltagsstress. Klettern kann bei absoluter Konzentration regelrechte Flow-Erlebnisse produzieren, die sich nachhaltig positiv auf die Psyche auswirken. Klettern macht gesünder, selbstbewusster und flexibler.

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