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Fitnessstudio & Firmenfitness: Das sind die Fakten

Firmenfitness ist eine gute Möglichkeit für Unternehmen, ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun und nebenbei noch deren Gesundheit zu verbessern. Auf diese Art können auch die Unternehmen selbst von der gesteigerten Fitness ihrer Mitarbeiter profitieren. Fitnessstudios haben dabei den Vorteil, nicht nur eine Sportart, sondern gleich eine ganze Reihe davon zu bieten – von A wie Aerobic bis Z wie Zumba.

Firmenfitness vermeidet Kosten

Die Gesellschaft insgesamt und damit auch die Belegschaften der Unternehmen werden immer älter. Damit wird auch die betriebliche Gesundheitsvorsorge immer wichtiger, denn sonst können krankheitsbedingte Ausfälle zu einem relevanten Kostenfaktor werden. Daher müssen Unternehmen jeglicher Größenordnung ein Interesse daran haben, ihre Mitarbeiter über einen langen Zeitraum gesund, leistungsfähig und motiviert zu halten.
Das kann einerseits mit Kursen oder spezifischen Sportangeboten (etwa einem Fußballteam) erreicht werden – oder gleich mit einem Fitnessstudio, das nicht nur eine Sportart anbietet, sondern eine ganze Palette unterschiedlichster Sportmöglichkeiten.
Auf diese Art wird Firmenfitness zu einem wichtigen Bestandteil eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dieser Trend hat seinen Ursprung in den USA, wird aber auch bei uns immer beliebter und von immer mehr Unternehmen umgesetzt.

Vermittlung an professionelle Studios

Firmenfitness bedeutet aber nicht, dass ein Unternehmen ein eigenes Fitnessstudio einrichtet. Natürlich ist das möglich, aber der Aufwand, ein wirklich attraktives Studio mit vielen Möglichkeiten und Kursangeboten zu unterhalten, ist hoch. Daher sollte man das besser den Spezialisten überlassen: Beim Konzept Firmenfitness verschaffen Unternehmen ihrem Personal die Möglichkeit, in einem ganzen Netzwerk aus professionell geführten Fitnessstudios zu trainieren.

Bei diesem Firmenfitness-Konzept ist das Unternehmen nicht an ein bestimmtes Fitnessstudio oder eine bestimmte Studiokette gebunden. Es kann seinen Mitarbeitern vielmehr ein breites Angebot aus einem ganzen Netzwerk von Studios anbieten, aus dem sie ganz nach persönlichen Vorlieben wählen können.

Breites Kursangebot

Auf diese Art stehen den Angestellten aber nicht nur Geräte wie Laufbänder, Stepper und Hantelbänke zur Verfügung. Fitnessstudios verfügen auch über ein breites Kursangebot. Dabei werden von erfahrenen Trainerinnen und Trainern Ausdauersportarten wie der Klassiker Aerobic und die neue, spaßorientierte Tanzfitness Zumba ebenso unterrichtet wie Yoga und Pilates. Für Menschen mit Rückenproblemen gibt es spezielle Rückenfit-Kurse, für alle, die mal so richtig ins Schwitzen kommen wollen, ist Indoor-Cycling das Richtige.
Kurse haben den Vorteil, dass man sich die Übungen nicht selbst zusammenstellen muss, sie werden von den Kursleitern vorgeführt. Außerdem ist hier noch eine ordentliche Portion Gruppenmotivation mit dabei – vor allem bei den Übungen, bei denen noch Musik mit im Spiel ist, die alle so richtig in Schwung (und ins Schwitzen) bringt.

Fitnessstudios haben verschiedene Kurse im Rahmen von Firmenfitness

Natürlich ist aber auch das klassische Krafttraining mit Hanteln dabei, das vor allem – aber nicht nur – von Männern bevorzugt wird. Auch beim Krafttraining gibt es übrigens Kursangebote, bei denen man Gewicht und Belastungsstufe selbst dosieren kann, während die Art und das Tempo der Übungen vom Kursleiter vorgegeben wird.

Die Vorteile eines Fitnessstudios

  • Ein Besuch im Fitnessstudio kann jederzeit erfolgen. Abgesehen von den Kursen gibt es keine speziellen Trainingstermine, zu denen alle präsent sein müssen. Man kann ganz unkompliziert und spontan jederzeit aufkreuzen – nach Feierabend, in der Mittagspause oder auch am Wochenende.
  • Im Fitnessstudio kann man in der Gruppe oder auch alleine oder zu zweit trainieren. Man muss kein Team bilden, das immer zusammen sportelt.
  • Man kann sich Sportart und Aktivität ganz individuell und spontan aus einem breiten Angebot aussuchen und je nach Lust und Laune auch immer wieder mal wechseln. Heute Aerobic und morgen Pilates, Krafttraining abwechselnd mit Ausdauersport – alles kein Problem.

Nutzen für alle Seiten

Der Nutzen von Firmenfitness-Angeboten für beide Seiten ist offensichtlich: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden motiviert, mehr für ihre Fitness und ihre Gesundheit zu tun. Es gehen nicht mehr nur diejenigen hin, die eh schon sportlich sind, sondern es werden auch die weniger Motivierten „mitgezogen“. Die Vorbildfunktion innerhalb der Belegschaft („Ich gehe jetzt regelmäßig ins Fitnessstudio!“) spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Mit den Kollegen zu trainieren macht mehr Spaß, als nur von fremden Menschen umgeben zu sein. Vielleicht entsteht dabei auch eine Art freundschaftlicher Wettbewerb, der zu neuen Leistungen anspornt.

Ein Fitnessstudio mit verschiedenen Angeboten

Gesunde Mitarbeiter sind effektive Mitarbeiter

Körperliche Gesundheit der Mitarbeiter wirkt sich auch positiv für das Unternehmen aus:

  • Regelmäßiges sportliches Training reduziert die Krankenstände. Auch dann, wenn es eher niederschwellig ist.
  • Spezifische Trainingsangebote wirken sehr effektiv gegen typische „Bürokrankheiten“, etwa die bei Bildschirmarbeit häufigen Rückenbeschwerden. Auch anderen einseitigen Belastungen durch die Arbeit kann entgegengewirkt werden.
  • Das Risiko für Krankheiten mit langen Ausfallzeiten wie Herz-Kreislauf-Beschwerden wird durch regelmäßige sportliche Betätigung deutlich reduziert.
  • Die Mitarbeiter sind nicht nur gesünder, sondern auch produktiver und effizienter. Es ist erwiesen, dass Sport sich auch auf die geistige Leistungsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit positiv auswirkt.
  • Die Motivation der Mitarbeiter und ihre Bindung an den Betrieb wachsen, wenn sie spüren, dass ihr Unternehmen „etwas für sie tut“.
  • Durch das gemeinsame Training werden Teamgeist und Zusammengehörigkeitsgefühl gesteigert.
  • Durch die gemeinsame Sportausübung können sich neue Netzwerke, neue Motivationen ergeben, die über das gemeinsame Training in den Arbeitsalltag hineinwirken. Wer gemeinsam Sport macht, kann auch in anderen Dingen gemeinsam mehr erreichen.
  • Studien haben bewiesen, dass Firmenfitness für die Unternehmen eine gute Investition ist: Das kalifornische Health Research Institute berechnete in einer Langzeitstudie, dass jeder Dollar, den Unternehmen in die Fitness und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren, eine Kostenersparnis von 3,50 Dollar nach sich zieht.

Motivation statt Zwang

Wichtig ist aber, dass die Mitarbeiter das Sportangebot nicht als Zwang empfinden, als etwas, was sie „jetzt auch noch machen sollen“. Es soll vielmehr ein Angebot sein, eine positive Motivation.

Firmenfitness als Win-win-Situation

Ein geschickt und überlegt angelegtes Firmenfitness-Konzept ist eine Win-win-Situation: Das Unternehmen vermeidet Kosten durch Krankenstände und gewinnt motivierte, leistungsfähige Mitarbeiter. Diese wiederum profitieren von einem starken Ansporn, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

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