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Die besten Sportarten für Firmenfitness

Firmenfitness liegt absolut im Trend! Und das aus gutem Grund: Sportliche Betätigung stellt den idealen Ausgleich zu einem anstrengenden Arbeitsalltag dar. Indem ein Unternehmen Firmenfitness anbietet, motiviert es seine Mitarbeiter effektiv dazu, Sport zu treiben. Nicht nur die Mitarbeiter selbst profitieren von körperlicher Fitness und geistiger Ausgeglichenheit: Ihr gesteigertes Wohlbefinden und der Rückgang der Krankentage kommen auch dem Unternehmen zugute.

Welche Sportarten und Aktivitäten eignen sich besonders gut für Firmenfitness?

Die Kooperation mit einem externen Fitnessanbieter hat für ein Unternehmen zahlreiche Vorteile: Es braucht keine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, kein Equipment anzuschaffen, sich nicht um die zeitliche Organisation zu kümmern und auch kein zusätzliches Personal einzustellen.

Das Unternehmen schließt lediglich mit dem Firmenfitnessanbieter einen Vertrag ab. Dieser kümmert sich um sämtliche Kooperationsverträge mit den Verbundpartnern, die letztendlich die Räumlichkeiten und Sportprogramme zur Verfügung stellen.

Auf diese Weise kann das Unternehmen seinen Mitarbeitern mit nur einem einzigen Vertrag eine riesige Vielfalt an Sportarten anbieten.

Fitnessstudio

Der Klassiker unter den Sportangeboten ist das Fitnessstudio: Die Teilnehmer bleiben zeitlich flexibel, da sie die Geräte während der Öffnungszeiten nach Belieben nutzen können. Der Trainingsplan kann individuell an die Vorlieben, Bedürfnisse und gegebenenfalls Beschwerden des Trainierenden angepasst werden.

Die Teilnehmer können selber entscheiden, ob sie ihren Fokus auf Kraft- oder Ausdauertraining legen und welche Muskelgruppen sie trainieren möchten. Außerdem kann die Intensität, die Häufigkeit und der Schweregrad des Trainings an individuelle Fähigkeiten, zeitlichen Gewohnheiten und Wünsche anpasst werden. Wichtig ist ein erfahrener Trainer, der neue Teilnehmer umfangreich in die Gerätenutzung einweist.

Frauen, die unter sich bleiben möchten, stehen spezielle Fitnessstudios nur für das weibliche Geschlecht zur Verfügung.

Mehr Informationen zu Fitnessstudios finden Sie hier.

Physiotherapie

Sie eignet sich besonders für Personen, die einer körperlich belastenden Tätigkeit nachgehen oder bereits an Beschwerden leiden. Verspannungen und Symptome am Bewegungsapparat werden gelindert oder von vornherein vermieden. Sie kommen vor allem durch Tätigkeiten zustande, die körperlich sehr anstrengend sind, ungünstige oder einseitige Körperhaltungen zur Folge haben. Gezielte Übungen unter der Anleitung eines Physiotherapeuten kräftigen die relevante Muskulatur, lockern Verspannungen und korrigieren Fehlhaltungen. Physiotherapie schafft somit einen Ausgleich zu den körperlichen Belastungen des Arbeitsalltags und bringen dem Patienten bei, wie er schonender damit umgehen kann.

Einen tieferen Einblick in Physiotherapie im Rahmen von Firmenfitness gibt es im folgenden Artikel.

Yoga

Yoga ist eine ganzheitliche, philosophische Lehre, die ursprünglich aus Indien stammt. Der Grundsatz ist die „Vereinigung von Körper, Geist und Seele“.
Yoga setzt seinen Schwerpunkt vor allem auf eine gezielte geistige Entspannung, fördert jedoch auch die Beweglichkeit und kräftigt die Muskulatur. Der Fokus kann entweder auf Entspannungs- oder auf körperliche Übungen gelegt werden.

Yoga ist eine Sportart bei Firmenfitness

Yoga erfreut sich vor allem deswegen einer zunehmenden Beliebtheit, weil es sehr effektiv gegen Stress und stressbedingte Beschwerden wirkt: Durch Atemübungen, Meditation und harmonische Bewegungsabläufe kommen die Teilnehmer zur Ruhe und lassen den ereignisreichen Tag hinter sich. Mit Yoga kompensieren Berufstätige die Hektik und Reizüberflutung ihres Alltags.

Durch die vielseitigen Möglichkeiten im Rahmen von Yoga gibt es kaum jemanden, für den diese Sportart nicht geeignet ist. Auch körperlich eingeschränkte Personen können von auf sie zugeschnittenen Übungen nur profitieren. Voraussetzung ist der Unterricht durch einen qualifizierten Yogalehrer.

Wissenswertes zu Yoga haben wir hier zusammengefasst.

Pilates

Bei Pilates handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, das mit bestimmten Atemtechniken kombiniert wird. Im Gegensatz zum Yoga, wo Spiritualität eine große Rolle spielt, zielt Pilates vor allem auf körperliche Fitness ab. Die Teilnehmer führen ihre Übungen auf einer Matte liegend oder sitzend durch. Es erfolgt eine effektive Kräftigung verschiedener Muskelgruppen und eine Verbesserung der Körperhaltung.

Dieser Artikel betrachtet Pilates noch ausführlicher.

Badminton

Der beliebte Ballsport kann mit wenig oder viel Körpereinsatz erfolgen. Dadurch eignet er sich sowohl als ruhige Sportart als auch dafür, ins Schwitzen zu kommen. Neben der Ausdauer werden auch die Beweglichkeit, Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Geschicklichkeit sowie der Sehsinn trainiert. Badminton eignet sich allerdings nicht für Personen mit Gelenks-, Wirbelsäulen- oder anderweitigen Erkrankungen des Bewegungsapparates: Die abrupten Bewegungen und „harten“ Abbremsungen können vorhandene Beschwerden verschlimmern.

Aerobic

Wer sich richtig auspowern möchte und das am besten mit Musik kann, wird an Aerobic großen Spaß haben: Das kreative, anspruchsvolle Fitnesstraining besteht aus vielseitigen Choreografien zu dynamischer Musik. Die Sportart kombiniert somit Gymnastik, Fitness und Tanz. Durch das gemeinsame Auftreten stärken die Teilnehmer ihr Zusammenhörigkeitsgefühl. Aerobic eignet sich für körperlich leistungsfähige Personen, die beim Sport „Action“ gegenüber ruhigen Bewegungsabläufen bevorzugen.

Klettern (mit Seil)

Wer gerne richtig aktiv und abenteuerlustig ist, wird Gefallen an dieser Sportart finden: Klettern ist körperlich anspruchsvoll und trainiert verschiedene Sinne einschließlich der Koordination. Es kann an verschiedenen Orten ausgeübt werden und hält daher immer neue Abenteuer bereit. Auch das Gefühl, mit der Ankunft an einem bestimmten Punkt „das Ziel erreicht zu haben“, ist für die Teilnehmer äußerst befriedigend.

Voraussetzung für den Klettersport ist eine professionelle Sicherung. Daher müssen Neulinge immer von einem erfahrenen Kletterer eingewiesen werden.

Sie sind neugrierig mehr übers Klettern zu erfahren? Wir haben die Antworten.

Schwimmen

Als wirbelsäulen- und gelenkschonende, vielseitig ausführbare Sportart ist Schwimmen für nahezu jedermann geeignet.

Menschen mit massiven Beschwerden am Bewegungsapparat profitieren davon ebenso wie Leistungssportler. Schwimmen stellt ein Ganzkörpertraining dar, das der Entspannung sowie dem Aufbau der Muskulatur dienen kann; aber auch der Steigerung der Ausdauer.

Schwimmen als Sportart für Firmenfitness: Frau im Wasser

Auf die Psyche wirkt Schwimmen äußerst beruhigend und befreiend. Die Schwerelosigkeit ohne sensorische Reize, die gleichmäßigen Bewegungsabläufe, die rhythmische Atmung und die sanften Wassergeräusche führen zu einer Art meditativem Zustand: Die schwimmende Person konzentriert sich komplett auf sich und ihren Körper.

Weitere Gesundheitsvorteile durch Schwimmen finden Sie hier.

Exotisch: Salzgrotte

Weniger dem Muskelaufbau als vielmehr der Tiefenentspannung dient dieses ausgefallene „Fitness“-Angebot: Salzgrotten ahmen das Mikroklima natürlicher Salzhöhlen nach, indem ihre Wände mit Stein- oder Meersalz verkleidet werden. Der Aufenthalt in einer Salzgrotte soll sich positiv auf die Atemwege, das Immunsystem und die Haut auswirken. Besucher nehmen die Salzluft mit all ihren Mineralien und Spurenelementen durch Einatmen auf.

Die meisten Menschen empfinden die Inhalation von Salzluft als äußerst angenehm. Dadurch haben Salzgrotten auch einen positiven Effekt auf die Psyche. In der ruhigen, einzigartigen Atmosphäre der Salzgrotte können Besucher sich voll und ganz auf ihr Inneres konzentrieren. Spezielle Beleuchtungen und Entspannungsmusik tragen dazu bei, zur Ruhe zu kommen. Ablenkungen durch Lärm, Hektik und anderweitige äußere Reize entfallen.

Welche Sportarten sind für Firmenfitness nicht geeignet?

Kampfsport eignet sich nicht als Sportart für Firmenfitness

Gut gemeint, aber als Firmensport eher ungeeignet sind alle Aktivitäten mit einem hohen Verletzungsrisiko oder einem ausgeprägten Wettkampfgedanken.

Hier überwiegt der potenzielle Schaden für Gesundheit oder Teamgeist bzw. Gemeinschaftsgefühl in der Regel dem sportlichen Nutzen.

Zu diesen Sportarten gehören beispielsweise:

  • Fitnessstudionutzung ohne Trainer-Einweisung
  • Kampfsport
  • Drachenfliegen, Paragliding
  • Freies Klettern
  • Skifahren, Rollerblading, Inlineskaten
  • Reitsport

Firmensport sollte weniger das Konkurrenzdenken als vielmehr das „Wir“-Gefühl stärken. Außerdem sollte er die Gesundheit fördern, ohne sie gleichzeitig zu gefährden.

Fitarbeiten lohnt sich

Mit attraktiven Sportangeboten machen Firmen ihren Mitarbeitern nicht nur eine Freude und tun ihnen gesundheitlich etwas Gutes: Sie profitieren auch selber von der Reduktion der Krankentage und der gesteigerten Produktivität der Angestellten. Inzwischen gibt es eine gute Auswahl an Kooperationspartnern für Firmenfitness.

Die angebotenen Sportarten sollten für einen möglichst großen Personenkreis geeignet sein, damit möglichst viele Mitarbeiter davon profitieren. Sie sollten den Teilnehmern sowohl körperlich als auch geistig zugutekommen, ohne gesundheitliche Risiken zu bergen. Durch ein vielseitiges Angebot können die Mitarbeiter sich schließlich ihr Sportprogramm besonders individuell zusammmenstellen.

Genug Inspiration genossen? Dann wird es jetzt Zeit für eine sportliche Runde um den Block, um den Kopf für die Fitnessplanung freizubekommen!

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